Die Künstler

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Sein erstes, erfolgreiches Konzert gab das Weimarer Amalia Quartett im Rahmen einer Kammermusikmatinee des Deutschen Nationaltheaters im Dezember 2009 mit Werken von Bach, Mozart und Beethoven. „Mit Schwung musiziert“, „… die musikantische Lust drängt in den Vordergrund, ein hohes Gut (…) und die beste Voraussetzung für den ohne Frage beabsichtigten Höhenflug“ attestierte der Kritiker der Thüringer Landeszeitung.

Seither folgten zahlreiche Matineen im Deutschen Nationaltheater Weimar, einige auch unter Mitwirkung von Bläser- und Schlagwerkkollegen der Staatskapelle, und die Uraufführung einiger Lieder von George Alexander Albrecht. Außerdem gastierte das Quartett mehrmals beim Finsterwalder Kammermusik Festival, beim Radeberger Quantz-Fest, im Haus Kupferhammer in Warstein sowie im Alten Rathaus in Rüthen. In Warstein und Finsterwalde gestalteten die Musikerinnen zudem mehrere Kinderkonzerte, angelehnt an das jeweilige Konzertprogramm, und im Deutschen Nationaltheater Weimar wirken sie regelmäßig in kammermusikalischen Kinder- und Jugendkonzertreihen mit.

2015 führte das Amalia Quartett Frederic Rzewskis Musiktheaterwerk „Der Triumph des Todes“ für Stimmen und Streichquartett als Deutsche Erstaufführung in Zusammenarbeit des Kunstfest Weimar und des Deutschen Nationaltheaters Weimar auf. Die Premiere fand bundesweite Beachtung in den Feuilletons.

www.amaliaquartett.de

 

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Eine Konzertgitarre, ein Kontrabass und die gemeine Blockflöte: wenn das nicht mal eine astreine Besetzung für eine Rockband ist! Das dachten sich die drei Männer, die ihre Band „Wildes Holz“ nennen und aus diesem Instrumentarium Klänge hervorbringen, die man kaum für möglich hält: Tobias Reisige (Blockflöten), Anto Karaula (Gitarre) und Markus Conrads (Bass).

Wer hätte schon gedacht, dass die Blockflöte mit Stücken von AC/DC einen Saal zum Toben bringt, oder dass sie die Stimme eines jungen Michael Jackson geradezu perfekt imitiert? Sogar Stücke von Deep Purple oder Kraftwerk funktionieren astrein in der Holz-Version. Neben solch verblüffenden Bearbeitungen bekannter Radio-Hits stellt das neue Programm „Astrein“ auch Adaptionen klassischer Werke in den Mittelpunkt, die bei Wildes Holz ein gutes Stück rockiger daherkommen als man es sonst zu hören gewohnt ist. Abgerundet wird es durch eigene Kompositionen, die die überraschenden Klangmöglichkeiten dieser garantiert einmaligen Besetzung voll ausreizen.

Wird diese atemberaubende musikalische Darbietung dann auch noch mit bestechender Bühnenpräsenz, spontaner Komik und Publikumsnähe verbunden, dann verdient sie endgültig das Prädikat: astrein!

www.wildes-holz.de

 

JEM - Stefan Engelmann (Bass), Helmut Eisel (Klarinette), Michael Marx (Gitarre)

Don Juan ist der Inbegriff des Verführers. Doch wie viel leichter noch wären seine Eroberungen einst gelungen, hätte er verführerische und einfühlsame Worte auf der Klarinette gespielt – so, wie Helmut Eisel das tut, in der Sprache der Musik! Warme, umschmeichelnde Töne, lockende Schnalzer, ein augenzwinkernder Scherz zwischendurch…

In seinem aktuellen Programm „Don Juan à la Klez“ zieht das Trio Helmut Eisel & JEM dann auch sämtliche Register musikalischer Verführungskunst, und der intensive Dialog der Instrumente bringt die Luft zum Flirren. Seine Inspiration zieht das Ensemble dabei ebenso aus Mozarts klassischer Don Giovanni-Vorlage wie aus der folkloristischen Klezmer-Tradition. Beiden begegnen Helmut Eisel & JEM auf wahrhaft unkonventionelle und unwiderstehliche Weise: mal fröhlich swingend, mal in sanft-melancholischen oder himmelhoch jauchzenden Klezmerfarben.

„Don Juan à la Klez“ – das ist Musik, die behutsam, aber gründlich unter die Haut geht und dabei immer wieder ausgelassen die Champagnerkorken knallen lässt. Musik zum Verführen, Musik zum Verlieben!

Helmut Eisel & JEM ist die Stammbesetzung des Saarbrücker Klarinettisten, zu dem sich hier Michael Marx (Gitarre/Vocals) und Stefan Engelmann (Kontrabass) gesellen. Das Trio besteht bereits seit 26 Jahren und ist ein echtes Dreamteam in Sachen Kommunikation und Spielfreude im (auch) stilistischen Dialog zwischen Klassik, Swing und Klezmer. Alle Titel sind eigene, vom Leben inspirierte Kompositionen der drei Musiker oder Arrangements bekannter Themen, die ganz auf den unverwechselbaren Stil der JEMs zugeschnitten sind. Das Trio konzertiertregelmäßig quer durch Deutschland und ist in zahlreichen weiteren Ländern von Norwegen bis Israel zu erleben. Als elfte CD von Helmut Eisel & JEM erschien im November 2016 „Don Juan à la Klez“.

www.helmut-eisel.de

 

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Matthias Schlubeck erhielt bereits im Alter von sechs Jahren ersten Panflötenunterricht bei Erich zur Eck, später auch bei Jean-Claude Mara in Süd-Frankreich sowie im Rahmen von Meisterkursen bei Gheorghe Zamfir, Nicolai Pîrvu und Damian Luca. 1991 bis 1997 absolvierte er, zunächst als Jungstudent, sein Studium bei Prof. Manfredo Zimmermann an der Musikhochschule in Wuppertal. Auf die pädagogische und die künstlerische Abschlussprüfung folgte im November 1998 sein Konzertexamen. Damit ist Matthias Schlubeck der erste Musiker in Deutschland mit einem Hochschulabschluss im Fach Panflöte.

Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter für das Hauptfach Panflöte am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück – bundesweit die einzige Möglichkeit, mit der Panflöte den Bachelor of Music zu erreichen. 1999 erhielt Matthias Schlubeck den Förderpreis der Stadt Wuppertal, 2005 den Förderpreis der Springmann-Stiftung. Seit 1989 konzertiert er regelmäßig in wechselnden Besetzungen, insbesondere mit Orgel, Klavier, Harfe und Orchester. Konzertreisen führten ihn in die Schweiz, nach Österreich, Belgien, Frankreich, Italien, Litauen, Spanien, Rumänien, Bolivien und in die USA.

Matthias Schlubeck gilt als einer der führenden Panflötisten der Welt und hat sich besonders im Bereich der Interpretation klassischer Musik auf der Panflöte einen Namen gemacht. Seit 2009 lebt er in Bellersen (Kreis Höxter), wo er die Musikakademie „Alte Mühle“ aufbaut.

www.schlubeck.com

 

Helmut Eisel

Die Idee, mit der Klarinette Geschichten zu erzählen, zu schimpfen, zu trösten, zu lachen und zu weinen, begeistert Helmut Eisel bereits seit seiner Kindheit. Als er von seinem Großvater die Grundbegriffe des Klarinettenspiels erlernte, entdeckte er, wie vielfältig und farbenreich die Ausdrucksmöglichkeiten dieses Instrumentes sind.

Während seines Mathematikstudiums spielte er in diversen Jazzbands und entwickelte seine improvisatorischen Fähigkeiten stetig weiter. Ausschlaggebend für seine musikalische Entwicklung wurde die Begegnung mit Giora Feidman im Jahr 1989. Im intensiven Austausch mit ihm lernte Helmut Eisel die Klezmermusik und ihre tiefe spirituelle Bedeutung kennen, die zur Inspiration für zahlreiche eigene Kompositionen und Improvisationen wurde.

Klezmer, Klassik und Jazz – musikalische Welten, die nichts verbindet? Von wegen! Helmut Eisel hat vielfach bewiesen, wie leicht sich Vorbehalte beiderseits musizierend widerlegen lassen und wie viel Spaß es Musikern und Publikum macht, stilistisch den Blick über den Tellerrand zu wagen. Auch in seiner eigenen kreativen Tätigkeit sucht er die Inspiration in der Vielfalt. Er konzertiert mit seinem Trio JEM und arbeitet in Klassik-, Jazz- und Kammermusikprojekten. Solistisch tritt er als höchst individueller Interpret eigener und klassischer Kompositionen auch mit Orchestern und Chören auf.

www.helmut-eisel.de

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