Helmut Eisel

Helmut Eisel, ursprünglich Diplommathematiker und Unternehmensberater, widmet sich, angeregt durch seine Freundschaft zu Giora Feidman, seit 1993 ausschließlich der Musik. Seither konzertiert er in unterschiedlichen Formationen mit großem Erfolg in ganz Europa und in Israel und realisiert zahl-reiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen. Darüber hinaus gibt er Workshops für Laien und Profis in den Bereichen Improvisation, Klezmer und Kommunikation. Regelmäßig wirkt er seit vielen Jahren als Dozent bei den Sommerkursen „Klezmer & the Clarinet in the Galilee“ in Safed und Jerusalem (Israel) mit.

Klezmer, Klassik und Jazz – musikalische Welten, die nichts verbindet? Von wegen! Helmut Eisel hat vielfach bewiesen, wie leicht sich Vorbehalte beiderseits musizierend widerlegen lassen und wie viel Spaß es Musikern und Publikum macht, stilistisch den Blick über den Tellerrand zu wagen. Auch in seiner eigenen kreativen Tätigkeit sucht er die Inspiration in der Vielfalt. Er konzertiert mit seinem Trio JEM und arbeitet in Klassik-, Jazz- und Kammermusikprojekten. Solistisch tritt er als höchst individueller Interpret eigener und klassischer Kompositionen auch mit Orchestern und Chören auf.

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Ein neuer Stern am Himmel für Alte Musik geht in Weimar auf. Das Thüringer Bach Collegium spielt Werke von Johann Sebastian Bach, seinen Vorfahren, seinen Söhnen und seinen Zeitgenossen in historisch informierter Aufführungspraxis auf alten Instrumenten.

Die Gründer sind zwei »alte Hasen« im Orchesterbetrieb der Thüringer Kulturlandschaft. Geleitet wird das Ensemble von Gernot Süßmuth, dem Nachfolger Johann Sebastian Bachs als Konzertmeister der Staatskapelle Weimar. Geschäftsführer und Kontrabassist ist Christian Bergmann, der seit 17 Jahren in der Staatskapelle Weimar spielt. Beide sind seit frühester Kindheit und Jugend mit Bachs Musik verbunden.

Alle Mitglieder des Thüringer Bach Collegiums, die langjährige Erfahrungen als Solisten und Stimmführer in großen Sinfonie- und Opernorchestern mitbringen, lassen ihr Knowhow aus der Arbeit mit großen Dirigenten und Solisten einfließen. Ihr großer Erfahrungsschatz aus der Musikkultur bis hin zur zeitgenössischen Musik, kombiniert mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis, soll das aktuelle Konzert-Angebot im Bereich Alte Musik und Barockmusik ergänzen und auffrischen.

Das Thüringer Bach Collegium spielt auf wertvollen historischen Streichinstrumenten, z. B. Violinen von Giovanni Grancino, beziehungsweise Kopien historischer Blasinstrumente. Die Streichinstrumente sind alle um die 300 Jahre alt. Sie sind also schon zu Lebzeiten Johann Sebastian Bachs gespielt und gehört worden.

Silvio Schneider

Seit seinem Gitarren- und Kompositions-Studium in Dresden beschäftigt sich Silvio Schneider intensiv mit lateinamerikanischer Musik und ist mit seinen Projekten seit fast 25 Jahren auf der ganzen Welt unterwegs. Solo, mit KaraSol, HOELDER oder früher Nassler & Schneider führten ihn rund 2.000 Konzerte und Workshops bisher in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Ungarn, die Tschechische Republik, Frankreich, Spanien, Luxemburg, Belgien, Holland, Schweden, nach Russland, Mazedonien, in die Türkei, den Libanon, Madagaskar, Mauritius, die USA, Mexiko, Kanada, entlang der westafrikanischen Küste und bis nach Japan.

Silvio Schneider veröffentlichte bisher 6 CDs und arbeitete als Gast mit vielen Musikern zusammen, wie z. B. Nippy Noya (Percussion), Bergitta Victor (Sängerin von den Seychellen) oder Dominic Miller (Gitarrist von Sting).

Seit Jahren widmet er sich auch in Workshops dem Thema "Latin Guitar". So organisiert er u.a. alljährlich einen "Winter-Workshop am Meer", das "Mallorca Guitar Camp", arbeitet für die "Mediterranean Music School" in Südfrankreich und Italien und veröffentlicht regelmäßig eigene Noten im Verlag "Acoustic Music Books". Außerdem ist er Herausgeber eines monatlichen Gitarren-Fernkurses.

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Conny Sommer

wurde 1963 in Hamburg geboren. Seine musikalische Ausbildung begann mit 9 Jahren und führte über einige Umwege 1979 zur Percussion. Er studierte Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musikethnologie in Hamburg und unternahm mehrere Studienreisen nach Cuba, Puerto Rico, Spanien, Columbien und Guinea.
Seit 1989 arbeitet Conny Sommer als Live- und Studiomusiker, Lehrer, Dozent und Autor in den unterschiedlichsten Situationen.

Er arbeitete live oder im Studio:

  • als Sideman im Flamencobereich u.a. mit: Amparo de Triana, Juan Andres Marin, Manolo Sevilla, Miguel Perez, Miguel Iven, Vivien Baer, Elva y Tomás, Andreas Germek, Radio Tarifa (als Gast) und als Mitglied der Gruppe Matamá im Vorprogramm des Gitarristen Tomatito.
  •  mit: Rolando Villazón, Mehmet Ergin, Nassler& Schneider, Cathrin Pfeiffer, der NDR-Bigband, Dieter-Thomas Kuhn, Chris Jones, Matamá, den Fehlfarben, dem Groove- Chor, den Disco Boys, der Marching- Band Schräg, und dem Comedy- Künstler Jan- Christoph Scheibe.
  • bei den Musical- Produktionen "Buddy" und "König der Löwen".

Er unterrichtet(e) als Dozent an der Musikhochschule Hamburg, in den Bereichen Popularmusik und Schulmusik, an der Lola- Rogge Schule für Tanz und tänzerische Gymnastik in Hambur, am Institut für Lehrerfortbildung in Hamburg sowie beim Arbeitskreis für Schulmusik (AfS), Hamburg und hat das Lehrbuch für Cajon (1995/Engl. Ausgabe 2001) und die Lehr-DVD "Cajon" in Deutsch und Englisch (NTSC- Ausgabe für USA und Japan 2005). Außerdem schreibt er einen fortlaufenden Cajon- Workshop für die Fachzeitschrift "Drums&Percussion"

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Mit Wurzeln in den Ländern des Balkans, gemischt mit skandinavischen Charakteristika, zieht das Duo Almir Meskovic und Daniel Lazar durch eine unverwechselbaren und garantiert einmaligen musikalischen Mischung in seinen Bann. Beide bringen jeweils mehr als 20 Jahre Erfahrung in der klassischen Musik mit, die sie im Duo mit einer großen Fülle von Stilen und Genres kombinieren und in Dialog treten lassen - von Balkanrhythmen und russischer Folklore über Mozart bis zu Gypsy und Swing.

Dabei traten sie zuletzt auch mit bedeutenden Klangkörpern wie dem Oslo Philharmonic, dem Norwegischen Rundfunkorchester und Sølvguttene auf. Beide zählen zudem zu den Kernmitgliedern der international aufgestellten Folksmusik-Band "Kuraybers".

Musik und Kulturen aus verschiedensten Ecken der Welt trifft im Herzen des Balkans aufeinander. Die Volksmusik, mit der Almir und Daniel großgeworden sind, umfasst Einflüsse der Zigeunermusik (Gypsy), jüdischer Klezmermusik, Militätmusik, Klassik und so ziemlich alles dazwischen. Almir wurde in Bosnien geboren, Daniel in Serbien, doch begegnet sind sie sich beim Studium am Musikkonservatorium in Oslo (Norwegen). Dort haben sie sich gemeinsam eine eigene Ausdruckswelt erobert, die die Fähigkeiten und Schönheiten im Zusammenklang von Geige (Fiddel) und Akkordeon kombiniert und auf neue, überraschende Weise zusammenwirken lässt.

Die Musik des Duos, die ganz unterschiedlich geschulte Ohren inspiriert und Hörer verschiedenster musikalischer Sozialisation mitreißt, bewegt das Publikum nicht selten zum spontanen Mittanzen. Ihr seid herzlich eingeladen!